Nr.: 21/10 vom Dienstag, 02. März 2010

DGB Sachsen: Unverschämte Kürzungen bei der Gleichstellung
DGB Sachsen: Unverschämte Kürzungen bei der Gleichstellung
Die sächsische DGB-Vorsitzende Iris Kloppich hat die beabsichtigten Kürzungen im Haushalt des Freistaates zur Förderung der Chancengleichheit von Mann und Frau als „unverschämt“ bezeichnet.
Die Kürzungen betreffen die Förderung von Gleichstellungsprojekten, von Projekten von Kommunen und Landkreisen sowie Existenzgründungen bzw. Unternehmenssicherungen von Frauen im ländlichen Raum. Teilweise sollen die Kürzungen bis zu 70 % der ursprünglichen Mittel betragen.
„Der Kahlschlag im sozialen Bereich wird immer dramatischer. Die Jugend und die Weiterbildung muss schon einen einzigartigen Kahlschlag hinnehmen. Bei den Frauen- und Gleichstellungsprojekten wird jetzt die Axt angelegt. Sachsen ist dabei, seine soziale Kompetenz abzuschaffen. Was ist eine Landesregierung wert, wenn sie nur noch Pflichtaufgaben erfüllt und jede Gestaltungsmöglichkeit dem Rotstift opfert?“, so die DGB-Vorsitzende Iris Kloppich
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