 |
require("../inc/navigation2.inc.php");
?> |
 |
10 Punkte für Tarifverträge

 |
Punkt 8:
Sachsen braucht Tarifverträge! |
1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | |
In den neuen Bundesländern haben ca. 30 Prozent der Betriebe einen Tarifvertrag abgeschlossen, das heißt, 50 Prozent der Beschäftigten genießen Schutz und Vorteile von Tarifverträgen.
Die tarifliche Situation im Freistaat Sachsen ist besonders schwierig. Zum einen sorgt die konservative Landesregierung für ein betont arbeitgeberfreundliches Klima, die Interessen der Beschäftigten werden von der CDU Sachsen zu wenig beachtet. Die Arbeitgeberverbände rufen offen zu Tarifflucht auf und unterstützen Unternehmen, die geltende Tarifverträge vorfristig kündigen wollen. Viele Unternehmen lehnen eine Mitgliedschaft in Arbeitgeberverbänden genauso ab wie den Abschluß von Anerkennungs- oder Haustarifverträgen.
Sachsen sieht sich gern als innovatives und wirtschaftlich stärkstes neues Bundesland. Jetzt ist es an der Zeit, daß die Beschäftigten an steigenden Gewinnen der Unternehmen mitprofitieren, daß Tarifverträge abgeschlossen werden, die Arbeits- und Sozialbedingungen verbessert und Beschäftigung gesichert wird. Ausbildungsplätze müssen geschaffen werden, und das Lohn- und Gehaltsniveau muß endlich an das Westniveau angepaßt werden.
Das Austragen wirtschaftlicher Schwierigkeiten allein zu Lasten der Beschäftigten muß ein Ende haben. Arbeits- und Ausbildungsplätze müssen erhalten, neu eingerichtet und gesichert werden. Die Mitbestimmung in den Betrieben, Dienststellen und Einrichtungen muß zur ganz alltäglichen Gewohnheit aller Beschäftigten werden. Damit wir Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer eine Chance haben, diese Forderungen durchzusetzen, brauchen wir starke Gewerkschaften, brauchen wir jedes einzelne Mitglied und das Engagement der Beschäftigten für ihre Interessen.
> weiter
|
|
 |
 |